Sicherheit langfristig gedacht – Vorstand Security?

Sicherheit langfristig gedacht – Vorstand Security?

In vielen Unternehmen wird Sicherheit noch immer als operative Notwendigkeit betrachtet, verteilt auf verschiedene C-Level-Positionen. Hier liegt das Problem: Sicherheit ist keine isolierte Aufgabe, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. 📌 Was passiert, wenn Sicherheit nicht mehr nur ein Kostenfaktor ist, sondern aktiv zur Stabilität und Resilienz eines Unternehmens beiträgt? In meinem neuen Artikel erkläre ich, warum kurzfristige Kennzahlen nicht ausreichen, um Sicherheit nachhaltig in Unternehmen zu verankern – und warum echte Sicherheitsstrategie auf Vorstands- oder Beratungsebene angesiedelt sein muss. 💡 Drei zukunftsweisende Modelle für strategische Sicherheit: ✅ Advisory-Level für Security & Risk Management ✅ Partnerschaft in einer spezialisierten Organisation ✅ Vorstandsebene mit voller Sicherheitsverantwortung Ich freue mich auf den Austausch mit Führungspersönlichkeiten, die Sicherheit als Wettbewerbsvorteil erkennen und umsetzen wollen. 🚀 hashtag#Sicherheit hashtag#Strategie hashtag#Leadership hashtag#SecurityInnovation

Sicherheit als langfristiger Erfolgsfaktor: Warum strategische Sicherheit auf Vorstands- oder Beratungsebene entscheidend ist

Sicherheit: Häufig unterschätzt und falsch eingeordnet

In vielen Unternehmen wird Sicherheit als operatives Detail betrachtet – verteilt auf verschiedene Verantwortungsbereiche:


  • Der CSO kümmert sich um physische Sicherheit und Cybersecurity.

  • Der CRO integriert Sicherheitsaspekte ins Risikomanagement.

  • Der COO trägt oft indirekte Verantwortung für Sicherheitsprozesse.


Diese Fragmentierung, die in vielen Unternehmen gängige Praxis ist, führt dazu, dass Sicherheit häufig reaktiv behandelt wird – als Kostenfaktor, der in verschiedene Abteilungen eingegliedert ist, statt als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Doch Sicherheit ist kein Verwaltungsaufwand, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor für Stabilität, Resilienz und nachhaltiges Wachstum.

Warum langfristige Sicherheit über kurzfristige Kennzahlen hinausgehen muss

Viele C-Level-Positionen sind darauf ausgelegt, kurzfristige betriebswirtschaftliche Kennzahlen zu optimieren. Der Fokus liegt häufig auf Quartalsergebnissen, Kosteneffizienz und operativen Anpassungen – Sicherheit fällt in diesem Kontext oft durch das Raster oder wird als nachträglicher Aufwand betrachtet.

Doch nachhaltige Unternehmensführung bedeutet, Risikomanagement, Resilienz und Sicherheit langfristig zu denken. Sicherheit sollte nicht den kurzfristigen Zwängen betriebswirtschaftlicher Kennzahlen untergeordnet werden, sondern ein dauerhafter Bestandteil der strategischen Planung sein.

Eine tragfähige Sicherheitsstrategie kann nicht von Jahr zu Jahr angepasst werden – sie muss über Jahrzehnte hinweg Bestand haben und sich flexibel an neue Bedrohungen und geopolitische Entwicklungen anpassen. Dies kann nur gelingen, wenn Sicherheit auf Vorstands- oder Beratungsebene als unternehmensstrategischer Grundpfeiler verankert wird.

Sicherheit muss umgesetzt werden – nicht nur ein theoretisches Konzept

Sicherheit darf nicht nur als Idee existieren. Unternehmen brauchen klare, umsetzbare Strukturen, um Risiken nicht nur zu identifizieren, sondern auch proaktiv und strategisch zu managen. Eine Strategie ohne konsequente Umsetzung bleibt wirkungslos.

Ein bewährtes Modell für strategische Führung ist die Information Fusion Cell (IFC), die ich in meinem Buch www.insicherheitlebenundarbeiten.de beschreibe. Sie ist ein interdisziplinäres Asset, das sowohl zur Entscheidungsfindung als auch zur operativen Führung dient. Die IFC bietet einen zentralen Platz für alle Sicherheitsthemen und bringt den Faktor Sicherheit in Einklang mit den strategischen Zielen des Unternehmens.

Zusätzlich schafft sie durch die interdisziplinäre Vernetzung eine Synergie zu verschiedenen Sicherheitsmultiplikatoren, nämlich den Mitarbeitern des eigenen Unternehmens und trägt aktiv zur Bildung einer nachhaltigen Sicherheitskultur bei.

Drei Modelle für eine zukunftsfähige Sicherheitsstrategie

Deshalb gibt es für mich momentan drei bevorzugte Modelle, wie Sicherheit integriert, gesteuert und umgesetzt werden kann:

Advisory-Level für Security & Risk Management Ein unabhängiger Executive Advisor, der Sicherheitsfragen direkt auf Vorstandsebene verankert – mit strategischem Weitblick statt operativer Detailverantwortung. Dies ermöglicht es Unternehmen, Sicherheit als übergreifenden Erfolgsfaktor zu etablieren, ohne sie zwischen Abteilungen aufzuteilen.

Partnerschaft in einer spezialisierten Organisation Sicherheit ist essenziell für nachhaltige Unternehmensführung. Eine Partnerschaft mit Unternehmen, Family Offices oder Konzernen schafft langfristige Strukturen, die über einzelne Departments hinausgehen und umfassende Sicherheitskonzepte etablieren.

Vorstandsebene mit voller Sicherheitsverantwortung In sicherheitskritischen Branchen ist ein eigenständiger Security-Vorstand (Corporate Resilience, Risk & Security) der einzig sinnvolle Weg, um Sicherheit als strategischen Erfolgsfaktor fest in der Unternehmensführung zu verankern.

Sicherheit ist kein Kostenfaktor – sie ist eine Investition in die Zukunft

Unternehmen, die Sicherheit nur als unvermeidlichen Kostenpunkt betrachten, sind nicht zukunftsfähig. In einer Zeit zunehmender geopolitischer Risiken, komplexer Bedrohungslagen und steigender Cyberangriffe ist es unerlässlich, Sicherheit integriert, proaktiv und auf höchster Ebene zu verankern.

💡 Sicherheit schützt nicht nur – sie ermöglicht Wachstum, Stabilität und Widerstandsfähigkeit. 💡 Sicherheit muss nicht nur neu gedacht, sondern auch konsequent umgesetzt werden.

Ich freue mich auf den Austausch mit Unternehmen und Partnern, die den Wert von Sicherheit als strategische Notwendigkeit erkannt haben und bereit sind, sie als integralen Bestandteil ihrer Unternehmensführung zu implementieren.

Ich freue mich auf den Austausch mit Entscheidungsträgern, die Sicherheit nicht als isolierte Pflichtaufgabe, sondern als Wettbewerbsvorteil begreifen.